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Ausstellung bei Knorr-Bremse AG in Marzahn

„Born in the U.S.S.R – Russische Kunst aus Deutschland“

Projektbeschreibung

Idee
Mit dem Kulturprojekt: „Born in the U.S.S.R. – Russische Kunst aus Deutschland“ wird der Internationale Deutsch Russische Club e.V. eine Veranstaltungsreihe mit russischen Künstlerinnen und Künstlern eröffnen. Dies mit dem Ziel, diesen Künstlern die nach der politischen Wende in der Sowjetunion ihre „künstlerische Heimat“ in Deutschland gefunden haben, eine Plattform zu bieten um im offenen Dialog und Austausch mit einem interessierten Publikum sehr persönliche integrative, interkulturelle und künstlerische Standpunkte vorzustellen.

Geboren, aufgewachsen und in ihren jungen Jahren geprägt durch das System der Sowjetunion, haben diese Künstlerinnen und Künstler als „Wanderer zwischen den Welten und den Kulturen“ zu sehr individuellen „Wahrnehmungs- und Ausdrucksformen“ gefunden. Diese heben nur allzu häufig sehr erfrischend und inspirierend vom „künstlerischen Mainstream“ ab.

An die Tradition russischer Emigranten und ihrer „Salongespräche“ anknüpfend, die mit der Vielfalt ihrer Lebenswelten und ihrer Kultur das hochkulturelle und kosmopolitische Berlin der 20er Jahre zu bereicherten, möchte der I.D.R.C. e.V. mit der Veranstaltungsreihe „Born in the U.S.S.R….“ nunmehr herausragenden zeitgenössischen russischen Künstlern und Künstlerinnen aus den unterschiedlichen Genres eine Plattform bieten.

So wie diese Salongespräche, Kolloquien, musikalisch - literarischen Soireès und Kunstausstellungen der 20er auf das engste mit großen Namen wie Erenburg, Schestov, Nabokov, Gorki, Remisov, Pasternak, Kandinsky oder auch Majakowski, um nur einige zu nennen verbunden sind, wird der I.D.R.C. e.V. unter dem programmatischen Titel „Born in the U.S.S.R….“ eine zeitgenössische und gegenwartsbezogene russische Künstlergeneration aus den Bereichen der bildenden Kunst, des Theaters, der Musik, der Literatur und des Tanzes, vorstellen.

Mit der kraftvollen und selbstbewussten Aussage des Titels „Born in the U.S.S.R…“ soll der oftmals schmerzhafte und verwirrende Weg der kulturellen und künstlerischen Selbstfindung dieser schmerzhafte und verwirrende Weg der kulturellen und künstlerischen Selbstfindung
dieser Künstlerinnen und Künstler, in einem politisch und gesellschaftlich veränderten Europa hervorgehoben werden.

Zielsetzung
Mit der Eröffnungsveranstaltung und der Kunstausstellung von „Born in the U.S.S.R.“, im Frühjahr 2007, sind in einer engen Abfolge Lesungen, Literatur - Slams, Konzerte, Theater und Tanztheater sowie deutsch-russische künstlerische und kulturpolitische Kolloquien geplant.
Zu allen Veranstaltungen sind entsprechende und angemessene Publikationen und Veröffentlichungen (Plakate, Flyer, Programmhefte, Kataloge, Monographien, CD´s, DVD´s etc.) vorgesehen. Diese Veröffentlichungen sollen nicht nur die kulturelle und künstlerische Veranstaltungsreihe „Born in the U.S.S.R.“ dokumentieren, sondern auch in der Wahrnehmung der interessierten Öffentlichkeit für eine qualitative Nachhaltigkeit sorgen.

Als Organisator und Träger dieser Veranstaltungsreihe 2007 wird der Internationale Deutsch Russische Club e.V. insbesondere dem interkulturellen Dialog und Austausch zwischen russischen und deutschen Kindern und Jugendlichen größte Aufmerksamkeit schenken.

kuratorisches Konzept
In einer inszenierten „Salonatmosphäre“ wird die Kunstausstellung „Born in the U.S.S.R. – Russische Kunst aus Deutschland“ fünf ausgewählte bildende Künstlerinnen und Künstler in „offenen Teilbereichen“ (räumlich) vorstellen. Jeweils 6 – 10 Arbeiten der Künstler werden sich im Rahmen dieser Ausstellung quasi als Einzelausstellungsbereiche gegenüberstehen. Jedem Ausstellungsbereich bzw. jedem Künstler wird eine typografisch gleich gestaltete „Tipofahne“ zugeordnet, auf der der Besucher den Lebenslauf und die Ars vitae des jeweiligen Künstlers nachvollziehen kann und soll.

Die Künstler sind auch aufgefordert auf dieser Tipofahne in 2-3 kurzen Sätzen ihre derzeitige künstlerische Position zu formulieren. Von den Arbeiten und künstlerischen Ausdrucksformen der jeweiligen Künstler ausgehend, sowie die Ausstellung als „inspirierenden Salon“ nutzend strebt das Kulturprojekt dann einen interdisziplinären Exkurs an, der in Einzelveranstaltungen mit jungen russischen Literaten, Musikern, Theatermachern und Tänzern eine inhaltliche Verbindung und eine kommunikative „Salonatmosphäre“ herstellt, die geeignet ist dem Besucher und Gast des Ausstellungsprojektes „Born in the U.S.S.R.“, die Lebenswege der vorgestellten Künstlerinnen und Künstler sowie Ihre künstlerischen Positionen als „Wanderer zwischen den Welten und Kulturen“ zu vermitteln.
Dieses Kulturprojekt des I.D.R.C. e.V. steht für einen transkulturellen Dialog und möchte insbesondere auf der Grundlage der persönlichen und künstlerischen Entwicklungen der teilnehmenden Künstler den Blick auf die „Dualität“ der Integrationsbemühungen dieser Künstler eben auf „Russische Kunst aus Deutschland“ richten.