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Born in the USSR - Russische Kunst aus Deutschland“ ist der Titel einer Veranstaltungsreihe, die 2007 unter der Schirmherrschaft des Russischen Botschafters ins Leben berufen wurde. Ziel ist das Zusammenspiel von Wirtschaft, Politik und Kunst zeigen. So fand die erste Ausstellung in einem Wirtschaftsunternehmen, der Firma „Knorr Bremse AG“ statt, nun trifft die Ausstellung auf das Feld der Politik. „Born in the USSR – Russische Kunst aus Deutschland eröffnet am 28. April im Lichthof des Auswärtigen Amtes. Anschließend geht die Ausstellung in die Tretjakowskaja Galerie nach Moskau.

Ausgestellt werden 40 Arbeiten von 15 zeitgenössischen Künstlern aus verschiedenen Bereichen – Malerei, Grafiken, Installationen, Photos und Videokunst aus den Jahren 1985 bis 2008. Die Ausstellung vereinigt russische Künstler verschiedener Generationen – Klassiker der älteren Generation sowie Ivan Chuikov , Vertreter der mittleren Generation sowie Jurij Albert, Vadim Zakharov, Dmitri Vrubel, Georgi Litichevkiy, Andrej Barov, Sergej Voronzov, Genia Chef, Alexander Tokarev, Boris Mikhailov, Viktoriya Timofeeva, Marina Gerzovskaya und junge Künstler wie Daniel Akulin, Grigori Dor.

Ziel der Ausstellung ist der Brückenschlag zwischen den Beziehungen der klassischen russischen Avantgarde und der Moderne. Darüber hinaus wird die Besonderheit der Kunst der in Deutschland lebenden oder wirkenden Künstlern definiert. Diese Künstler sind Wanderer zwischen den Ländern und Kulturen, die die Themen der künstlerischen und nationalen Identifikation in vielen ihrer ausgestellten Arbeiten widerspiegeln. Auf der einen Seite werden die Künstler in vielfältigen Manifestationen durch die russische Kunst direkt oder indirekt beeinflusst. Dies gilt insbesondere für die Tradition der klassischen russischen Avantgarde, die Thematik und Ästhetik des Sozialismus, wie auch die Tradition der russischen Literatur. Auf der anderen Seite sind die Künstler auf der Suche nach einer neuen Formensprache. Alle ausstellenden Künstler sind nicht nur in ihrer Heimat bekannt, sie sind aktive Teilnehmer des internationalen Kunstprozesses. Viele Kunstwerke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen in zahlreichen Ländern.

Initiator der Ausstellung ist der Internationale Deutsch-Russische Club e.V. (kurz IDRC), der auch für die Organisation verantwortlich zeichnet. Aufgabe des Vereins ist die Pflege der Beziehungen zwischen Deutschen und Russen, speziell im künstlerischen Bereich und der Aufbau von kulturellen Kontakten und Freundschaften. Insbesondere vor dem Hintergrund der Integrationsbemühungen russischer Zuwanderer in der Bundesrepublik Deutschland möchte der I.D.R.C. e.V. eine geeignete Plattform für generationsübergreifende kulturelle Kommunikation bieten.